Holzofen

Fast jeden Sonntag wird unser Holzofen von unserem Bäckermeister und Seniorchef Johannes Drecker mit feinsten Backwaren bestückt. Am Abend vor dem großen Backen wird dann schon der Teig vorbereitet damit er über nacht ruhen kann.
Liebevoll werden Butterstreusel auf die Kirschen verteilt, der Apfelkuchen bekommt seinen Riemchenüberzug und der Butterkuchen genau so viel Butter und Mandelsplitter wie er benötigt, um auf der Zunge zu zergehen.
Morgens in aller Frühe, wenn Blankenberg noch schläft, befeuert unser Bäckermeister dann den Holzofen.
Nach dem Backen und Auskühlen verlangt nur noch Bienenstich nach seiner cremigen Füllung und wenn dann der herrliche Duft von frischem Wurzelbrot, feinem Hefekuchen und leckerem Stuten durch Blankenberg zieht, erwacht auch der letzte Langschläfer im Städtchen.

Gerne backen wir auf Bestellung auch größere Mengen für Sie, wenn Sie zum Beispiel mit einer Wandergruppe kommen möchten und unsere Backwaren als Wegzehrung mit nehmen möchten.
Wenn Sie sicher gehen wollen dass gebacken wird, rufen Sie vorher kurz an und erkundigen Sie sich.

Funktionsweise des Holzofens

Es gibt zwei Möglichkeiten einen Holzbackofen zu befeuern:
Direkt im Backraum oder indirekt in einer separaten Befeuerungskammer. Unser Holzbackofen wird direkt befeuert. Dies entspricht dem Prinzip des altdeutschen Ofens. Bei dieser Art der Befeuerung ist die Anfangshitze beziehungsweise Einschießtemperatur sehr hoch (≈ 320° C). Die Backhitze fällt dann sehr langsam und schonend ab. So hat der Ofen nach 4 bis 5 Stunden immer noch etwa 180° C – ideal zum Backen eines Spanferkels. Neben den hervorragenden Backergebnissen hat ein direkt befeuerter Ofen noch einen entscheidenden Vorteil: Im Gegensatz zum indirekt befeuerten Ofen muss man sich um kein Nachheizen kümmern und
auch nicht ständig die Temperatur im Auge behalten. Mit unserem Holzbackofen ist das Backen sehr bequem.
Das Backen – Einfacher als gedacht!

Nachdem das Holz und die Glut abgebrannt sind, kehrt man die Aschereste aus dem Ofen – in den dafür vorgesehenen Ascheschacht. Diese Ofenarbeit macht gerade den Reiz des Holzbackofens aus und sorgt für Geselligkeit. Anschließend wird das Thermometer in die dafür vorgesehene Aufnahme an der Frontseite geschoben. Binnen kurzer Zeit wird die exakte Temperatur im Backraum angezeigt. Nach dem Ausfegen sollte der Ofen etwa eine  Viertelstunde abstehen, damit sich die Hitze gleichmäßig im Ofen verteilt. Hat der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht, wird „eingeschossen“. Nun wird das Backgut schonend bei abnehmender Speicherhitze gebacken.

Der Geschmack aus dem Holzbackofen ist einzigartig.

„CampGarden“ besucht Franz und lässt sich das Backen im Holzofen zeigen

Impressionen zu unserem Holzofen: